Bekomme ich hier meinen Drohnenführerschein?
Nein. Sie bekommen die Vorbereitung. Den Kompetenznachweis A1/A3 legen Sie online beim Luftfahrt-Bundesamt ab, das Fernpilotenzeugnis A2 bei einer benannten Prüfstelle. Wir sind bewusst keine Prüfstelle — dafür sind wir günstig und Sie sind an keinen Anbieter gebunden. Wie der Weg zum Nachweis genau abläuft, steht in unserem Ratgeber
Kompetenznachweis A1/A3 in 5 Schritten.
Das Training beim Amt ist kostenlos. Warum soll ich hier zahlen?
Weil das Amtstraining den Stoff darstellt, aber nicht abfragt. Es gibt dort keine unbegrenzten Probeprüfungen, keine Auswertung nach Themengebiet und keine Erklärung, warum eine Antwort falsch war. Und für A2 gibt es beim Amt gar kein Training — die drei zusätzlichen Gebiete müssen Sie sich selbst erarbeiten. Wenn Ihnen das kostenlose Training reicht: Nutzen Sie es, das ist völlig in Ordnung.
Sind das die echten Prüfungsfragen?
Nein, und niemand darf Ihnen das seriös versprechen. Der amtliche Fragenkatalog ist nicht veröffentlicht. Unsere Fragen sind eigene Formulierungen zu denselben Wissensgebieten und im selben Format — 40 bzw. 30 Fragen, Bestehensgrenze 75 %. Woran Sie unseriöse Anbieter erkennen, steht ausführlich unter
„Echte Prüfungsfragen“ — gibt es das?
Macht mich das Fachkurse-Paket zum zertifizierten Vermesser oder Thermografen?
Nein. Vermessung und Inspektion & Thermografie sind Fachwissen für den praktischen Einsatz, keine Qualifikation und kein Zeugnis. Für amtliche Liegenschaftsvermessungen bleibt ein öffentlich bestellter Vermessungsingenieur (ÖbVI) zuständig; für rechtsverbindliche Thermografie-Berichte wird meist eine Personenzertifizierung nach DIN EN ISO 9712 verlangt. Beides bereiten wir nicht vor und stellen es nicht aus — genau wie bei A1/A3 und A2 sagen wir lieber, was wir nicht sind, als es zu verschweigen.
Wie lange brauche ich?
Für A1/A3 rechnen die meisten mit einem halben bis einem Tag. Für die zusätzlichen A2-Module noch einmal zwei bis drei Stunden. Der Zugang läuft 12 Monate — Sie können also in Etappen lernen und vor der Verlängerung noch einmal auffrischen.
Welche Prüfstelle soll ich für A2 nehmen?
Wir empfehlen keine Prüfstelle gegen Provision. Im Zugang finden Sie eine Auswahlhilfe mit den Fragen, die wirklich zählen: online oder Präsenz, sind Wiederholungen kostenlos, ist die Ausstellungsgebühr enthalten, über welche Behörde wird ausgestellt und wie lange gilt Ihr Zugang zum Material. Die
Liste der benannten Prüfstellen
führt das Luftfahrt-Bundesamt selbst — dort steht es aus erster Hand, nicht aus unserer Zusammenfassung.
Gibt es Geld zurück, wenn ich durchfalle?
Wir versprechen keine Bestehensgarantie — wir nehmen die Prüfung ja nicht ab. Wenn Sie den Simulator durchgearbeitet haben und trotzdem durchfallen, schreiben Sie uns: Sie bekommen den Kaufpreis zurück und dürfen den Zugang behalten, bis es klappt.
Brauche ich für meine 240-g-Drohne überhaupt etwas?
Unter 250 g brauchen Sie keinen Kompetenznachweis. Registrieren müssen Sie sich trotzdem, sobald die Drohne eine Kamera hat, und die Haftpflichtversicherung ist ebenfalls Pflicht. Die Regeln zu geografischen Gebieten, Höhe und Menschenansammlungen gelten für Sie genauso — und dafür lohnt sich der Stoff auch ohne Prüfung.
Ich bin in Österreich oder der Schweiz — passt das für mich?
Ja. Die EU-Drohnenverordnung 2019/947 gilt in Österreich genauso wie
in Deutschland, und die Schweiz hat sie zum 01.01.2023 übernommen — Prüfungsstoff,
Fragenformat und Bestehensgrenze sind identisch, die Zertifikate gelten gegenseitig. Nur die
Behörde ist eine andere: In Österreich legen Sie die Prüfung bei der
Austro Control
ab (Prüfung kostenlos, Registrierung 46,80 €), in der Schweiz beim
BAZL
(Registrierung CHF 10, Prüfung CHF 20). Die Gebühren im Detail zeigt die Kostenübersicht
mit der Länderauswahl, den kompletten Ablauf je Land unsere Ratgeber für
Österreich und die
Schweiz. Einzelne Beispiele im
Lehrstoff nennen deutsche Zuständigkeiten — die geprüften Regeln selbst sind europaweit
dieselben.
Wo darf ich fliegen — gibt es eine offizielle Karte?
Ja, amtlich und kostenlos. Für Deutschland zeigt das
Kartentool der Digitalen Plattform Unbemannte Luftfahrt (dipul)
alle geografischen Gebiete nach § 21h LuftVO — betrieben von der DFS Deutsche Flugsicherung im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums. Für Österreich ist die
Dronespace-Karte der Austro Control
maßgeblich. Private Drohnenkarten-Seiten sind oft bequemer aufbereitet, im Zweifel zählt aber die amtliche Darstellung. Zwei Dinge dazu lernen Sie auch im Kurs: Ein markiertes Gebiet ist nicht automatisch ein Flugverbot — oft ist der Betrieb unter Auflagen erlaubt. Und Naturschutz ist teils gar nicht in den Luftfahrt-Karten erfasst, weil er Ländersache ist — dort müssen Sie zusätzlich selbst prüfen.