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Seit 2023 gelten die EU-Regeln
Die Schweiz hat die EU-Drohnenverordnung zum 1. Januar 2023 übernommen. Damit gelten dieselben Kategorien, Abstände und Prüfungsinhalte wie in Deutschland und Österreich — und die Zertifikate werden gegenseitig anerkannt: Ein Schweizer A1/A3-Nachweis gilt in der EU, ein deutscher in der Schweiz.
Schritt 1: Registrieren — CHF 10
Betreiberinnen und Betreiber registrieren sich über das Portal des BAZL (dLIS, früher UAS.gate; dafür braucht es ein CH-Login/AGOV-Konto). Die Registrierung kostet CHF 10 und gilt unbefristet; registriert wird der Betreiber, nicht die Drohne — die erhaltene Betreibernummer muss sichtbar auf allen Ihren Drohnen angebracht werden. Ausgenommen sind nur Drohnen unter 250 g ohne Kamera oder andere Sensoren. Mindestalter: 12 Jahre, unter 16 mit gesetzlichem Vertreter.
Schritt 2: Training und Prüfung — CHF 20
Das interaktive Online-Training dauert etwa 45–60 Minuten, danach folgt direkt die Prüfung: 40 Multiple-Choice-Fragen, 75 % zum Bestehen — dasselbe EU-Format wie überall. Das Zertifikat kommt als PDF, gilt 5 Jahre und EU-weit. Anders als in Deutschland (Prüfung 25 €, Registrierung 20 €) oder Österreich (Registrierung 46,80 € für drei Jahre) kostet der Weg in der Schweiz insgesamt CHF 30 — Registrierung CHF 10, Training und Prüfung CHF 20 (BAZL).
Die Pflicht, die trotzdem Geld kostet: die Versicherung
Für Drohnen ab 250 g ist eine Haftpflichtversicherung mit einer Deckung von mindestens 1 Million Franken vorgeschrieben. Prüfen Sie Ihre Privathaftpflicht genau — Drohnen sind dort oft ausgeschlossen oder die Deckung für Luftfahrzeuge ist begrenzt; im Zweifel braucht es einen eigenen Drohnen-Tarif.
A2 für den Betrieb näher an Menschen
Das Fernpilotenzeugnis A2 (für C2-Drohnen bis auf 30 m an Unbeteiligte) nimmt in der Schweiz ebenfalls das BAZL ab, die Theorieprüfung kostet CHF 20; da die Regeln EU-harmonisiert sind, wird auch ein in der EU erworbenes A2-Zeugnis anerkannt. Ob Sie A2 überhaupt brauchen, klärt unsere Entscheidungshilfe.
Günstig prüfen heißt nicht ohne Vorbereitung bestehen
Der Prüfungsstoff ist EU-weit identisch — unser Simulator mit 220 Fragen und Erklärung nach jedem Klick passt darum auch zur BAZL-Prüfung: kostenlose Probe ohne Anmeldung. Einzelne Beispiele im Lehrstoff nennen deutsche Zuständigkeiten — die geprüften Regeln sind dieselben.
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