Die kurze Antwort: A1/A3 gibt es ab 25 €, das A2-Fernpilotenzeugnis realistisch ab etwa 110 €. Die lange Antwort steht hier — mit allen Posten, die gern verschwiegen werden.
Stand: August 2026 · Gebühren nach den Veröffentlichungen des Luftfahrt-Bundesamts
| Posten | Wo | Kosten |
|---|---|---|
| Registrierung als Betreiber | Luftfahrt-Bundesamt | kostenlos |
| Online-Training A1/A3 | Luftfahrt-Bundesamt | kostenlos |
| Prüfung und Ausstellung A1/A3 | Luftfahrt-Bundesamt | 25 € |
| Schulung und Theorieprüfung A2 | benannte Prüfstelle | etwa 80–350 €, Präsenzkurse mehr |
| Ausstellung Fernpilotenzeugnis A2 | Luftfahrt-Bundesamt | 30 € |
| Haftpflichtversicherung (immer Pflicht) | Versicherer | ab etwa 40 € im Jahr |
| Freiwillige Prüfungsvorbereitung | z. B. Drohnenklar | 19 € bzw. 34 € |
Für den „kleinen Drohnenführerschein" braucht niemand einen bezahlten Kurs: Das Online-Training des Luftfahrt-Bundesamts auf lba-openuav.de ist kostenlos, die anschließende Online-Prüfung kostet 25 € inklusive Ausstellung. 40 Multiple-Choice-Fragen, 75 % zum Bestehen, fünf Jahre gültig, EU-weit anerkannt.
Wer Ihnen einen „A1/A3-Führerschein" für mehr Geld verkaufen will, verkauft in Wahrheit Vorbereitung — ausstellen kann den Nachweis in Deutschland nur das Amt. Das gilt übrigens auch für uns: Drohnenklar ist Prüfungsvorbereitung, keine Prüfstelle.
Das Fernpilotenzeugnis A2 läuft über eine vom LBA benannte Prüfstelle — und deren Preise reichen von rund 80 € (Online-Anbieter) bis über 700 € (Präsenzkurse). Dazu kommen einmalig 30 € Ausstellungsgebühr des LBA. Realistisches Minimum: etwa 110 € komplett.
Worauf beim Vergleich achten: Sind Wiederholungsversuche kostenlos? Ist die Ausstellungsgebühr im Preis enthalten? Wie lange bleibt der Zugang zum Lernmaterial bestehen? Diese drei Fragen erklären die meisten Preisunterschiede.
Eine Drohnen-Haftpflichtversicherung ist in Deutschland für jede Drohne Pflicht — auch unter 250 g, auch ohne Kamera, auch auf der eigenen Wiese. Hobby-Tarife beginnen bei etwa 40 € im Jahr; teils ist die Drohne auch über eine bestehende private Haftpflicht abgedeckt (vorher schriftlich bestätigen lassen). Fliegen ohne Versicherung ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach dem Luftverkehrsgesetz.
Nicht sparen: an der Versicherung und an der Zeit fürs Lernen — ein zweiter Prüfungsanlauf kostet bei A1/A3 erneut 25 €, bei Präsenz-Prüfstellen auch mal deutlich mehr.
Sparen können Sie: beim A2-Anbieter (Online-Prüfstellen sind bei gleicher Anerkennung deutlich günstiger als Präsenz) und bei der Vorbereitung — das Amtstraining ist kostenlos und reicht vielen. Wer zusätzlich im Prüfungsformat üben will: unsere Vorbereitung kostet 19 € (A1/A3) bzw. 34 € (komplett mit A2) und beginnt mit einer kostenlosen Probe.
Sechs Originalformat-Fragen mit Erklärung, ohne Anmeldung und ohne E-Mail-Adresse: zur kostenlosen Probe. Wenn Ihnen das kostenlose Amtstraining reicht — nutzen Sie es, das ist völlig in Ordnung.
Kompetenznachweis A1/A3: der Ablauf in 5 Schritten
Brauche ich das Fernpilotenzeugnis A2 überhaupt?