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Der teuerste Fehler: die Frist verstreichen lassen
Eine Verlängerung ist nur innerhalb der Gültigkeitsdauer möglich. Ist der Nachweis erst einmal abgelaufen, gibt es keine Verlängerung mehr — dann muss er vollständig neu erworben werden, mit der vollen Gebühr von 25 € statt 15 €. Prüfen Sie jetzt das Ablaufdatum auf Ihrem Nachweis, nicht erst im Dezember.
Die beiden Fristen, die man auseinanderhalten muss
Hier gehen die meisten Missverständnisse los: Drohnenführerschein und Betreiberregistrierung sind zwei verschiedene Dinge mit eigenen Ablaufdaten.
| Deutschland | Österreich | Schweiz | |
|---|---|---|---|
| Kompetenznachweis A1/A3 | 5 Jahre | 5 Jahre | 5 Jahre |
| Fernpilotenzeugnis A2 | 5 Jahre | 5 Jahre | 5 Jahre |
| Registrierung als Betreiber | unbefristet, Daten aktuell halten | 3 Jahre | unbefristet |
Ein gültiger Drohnenführerschein ersetzt also keine abgelaufene Registrierung — und umgekehrt. In Österreich läuft die Registrierung sogar deutlich früher ab als der Nachweis; beide Daten stehen im Dronespace-Konto.
Wann Sie verlängern können — und wann nicht
Das Luftfahrt-Bundesamt lässt die Verlängerung erst zu, wenn die verbleibende Gültigkeit weniger als zwölf Monate beträgt. Früher geht es nicht, auch wenn Sie es gern hinter sich hätten. Es gibt außerdem keine automatische Verlängerung und keine Erinnerung, auf die Sie sich verlassen könnten — der Termin liegt allein bei Ihnen.
Praktischer Rat: Tragen Sie sich den Termin jetzt in den Kalender ein, elf Monate vor Ablauf. Und planen Sie Puffer ein — Bearbeitung und Ausstellung brauchen Zeit, und beim Online-Verfahren kam es in der Vergangenheit zu Verzögerungen.
Wie die Verlängerung abläuft
Sie melden sich in Ihrem Nutzerkonto beim Luftfahrt-Bundesamt an (lba-openuav.de); dort wird das für Sie verfügbare Verfahren angezeigt. Verlangt wird entweder eine Schulungsauffrischung oder eine erneute Prüfung — beides läuft online. Die Gebühr für die Verlängerung des Kompetenznachweises A1/A3 beträgt 15 €.
Nützlich zu wissen: Nur der höherwertige Nachweis muss verlängert werden
Wer sowohl A1/A3 als auch das Fernpilotenzeugnis A2 besitzt, verlängert nur A2 — der Kompetenznachweis A1/A3 verlängert sich damit mit. Das spart einen Vorgang und eine Gebühr.
„Refresh"- und „Verlängerungs"-Pakete von Anbietern
Seit die ersten Nachweise ablaufen, werben Schulungsanbieter mit Paketen zur „Erneuerung" oder „Auffrischung", oft für 50 € und mehr. Bevor Sie so etwas kaufen, lohnt ein Blick darauf, welche Behörde auf Ihrem Nachweis steht — denn hier wird es schnell missverständlich.
Der Hintergrund: In Deutschland nimmt das Luftfahrt-Bundesamt die A1/A3-Prüfung selbst ab. In manchen anderen EU-Staaten — den Niederlanden etwa — dürfen akkreditierte Anbieter die Prüfung im eigenen Haus abnehmen, und die dortige Behörde stellt den Nachweis anschließend aus. Solche Anbieter können deshalb „alles aus einer Hand, an einem Tag" anbieten. Ihre Nachweise sind echt und gelten EU-weit, auch in Deutschland.
Ein ausländisches Paket verlängert Ihren deutschen Nachweis nicht
Wer seinen Kompetenznachweis 2021 beim Luftfahrt-Bundesamt erworben hat, verlängert ihn auch dort — für 15 €. Kaufen Sie stattdessen ein Paket eines Anbieters aus einem anderen Mitgliedstaat, bekommen Sie ein neues, eigenständiges Zertifikat dieses Staates. Das ist gültig und EU-weit anerkannt — aber Ihr deutscher Nachweis läuft trotzdem ab, und mit ihm die Möglichkeit, ihn für 15 € zu verlängern.
Beides kann sinnvoll sein. Nur sollte man wissen, was man kauft: eine Verlängerung des vorhandenen Nachweises oder ein zweites Zertifikat aus einem anderen Land.
Erneut prüfen lassen — nach fünf Jahren Praxis
Wer sich für die Prüfung statt der Schulungsauffrischung entscheidet, unterschätzt sie gern: Fünf Jahre Flugpraxis heißen nicht, dass die Fragen zu Meteorologie, Luftraumstruktur oder Versicherungsrecht noch sitzen. Dazu kommt, dass sich seit 2021 einiges geändert hat — etwa die Regeln für Bestandsdrohnen ohne Klassenkennzeichnung, die seit 2024 gelten.
Das Format ist unverändert: 40 Fragen, 75 % zum Bestehen. Genau dafür ist unser Simulator gebaut — 220 Fragen mit Erklärung zu jeder Antwort, unbegrenzt wiederholbar, mit Auswertung nach Themengebiet. So sehen Sie in einer halben Stunde, wo es nach fünf Jahren hakt, statt im Prüfungsversuch.
Erst testen, ob es noch sitzt
Sechs Fragen im echten Prüfungsformat, mit Erklärung — ohne Anmeldung, ohne E-Mail-Adresse: zur kostenlosen Probe. Wenn Sie die locker schaffen, brauchen Sie uns nicht.
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